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Besondere Informationen der Finanzämter in Zeiten der Corona-Krise

Als bürger- und unternehmensorientierte Verwaltung hat die Finanzverwaltung Bremen in enger Abstimmung mit dem Bund und den übrigen Bundesländern steuerliche Maßnahmen beschlossen, um Betroffenen der Corona-Krise möglichst unbürokratisch und zügig helfen zu können. (vgl. hierzu das BMF-Schreiben zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus vom 18.03.2021)

Inhaltlich konnten nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene steuerpflichtige Personen unter Darlegung ihrer Verhältnisse:

  • Anträge auf Stundung der bis zum 30. Juni 2021 fälligen Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuern sowie
  • Anträge auf Vollstreckungsaufschub für bis zum 30. Juni 2021 fällig gewordene Steuern

stellen.

Auf die Erhebung von Stundungszinsen konnte in der Regel verzichtet werden. Die aufgrund des Vollstreckungsaufschubs entstandenen Säumniszuschläge sind grundsätzlich zu erlassen.

Stundungen von Steuern, die nach dem 30. Juni 2021 fällig werden beziehungsweise deren Stundung erst nach dem 30. Juni 2021 beantragt werden, können nur noch unter den regulären Voraussetzungen des § 222 Abgabenordnung (AO) gewährt werden. Es gelten wieder die allgemeinen Grundsätze und Nachweispflichten. Für die Dauer der Stundungen fallen wieder Stundungszinsen an (§ 234, § 238 Abs. 1 AO).

Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- Körperschaft- und Gewerbesteuer können noch bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Antworten zu häufig gestellten Fragen zu Steuererleichterungen aufgrund der Corona-Krise erhalten Sie unter diesem Link.

Weitere steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene sind insbesondere im Gemeinnützigkeitsbereich getroffen worden, z. B.:

  • vereinfachter Spendennachweis für Sonderkonten im Zusammenhang mit der Corona-Krise
  • verwenden steuerbegünstigte Körperschaften Mittel (etwa aus einer Sonderaktion) für die Unterstützung durch die Corona-Krise Betroffener, ohne satzungsmäßig entsprechende Zwecke (z. B. Förderung des Wohlfahrtswesens) zu verfolgen, werden hieraus keine negativen Folgen für die Steuerbegünstigung gezogen.

Weitere Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte dem Schreiben des BMF vom 09. April 2020 zu Steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene.

Erreichbarkeit der bremischen Finanzämter:

Folgende zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten der einzelnen Finanzämter sind eingerichtet worden :

In dieser Tabelle sind folgende zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten der einzelnen Finanzämter aufgelistet.
Finanzamt Bremencorona@fa-hb.bremen.de
Finanzamt Bremerhavencorona@finanzamtbremerhaven.bremen.de
Landeshauptkassecorona@lhk.bremen.de

Die Finanzämter sind weiterhin wie gewohnt telefonisch unter folgenden Nummern erreichbar:

In dieser Tabelle finden Sie die bekannten Telefonnummern der Finanzämter Bremen und Bremerhaven
Finanzamt Bremen0421 - 361 90909
Finanzamt Bremerhaven0471 - 596 99000

Auch die Standardmailpostfächer bleiben natürlich bestehen:

In dieser Tabelle sind die Standardmailpostfächer aufgelistet
Finanzamt Bremenoffice@fa-hb.bremen.de
Finanzamt Bremerhavenoffice@finanzamtbremerhaven.bremen.de
Landeshauptkasseoffice@lhk.bremen.de