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Glossarübersicht

Suchergebnisse für "H"

Hard- und Middleware

Hardware: Oberbegriff für die mechanische und elektronische Ausrüstung eines Computersystems.

Middleware: deutsch "Diensteschicht" oder "Zwischenanwendung": Middleware stellt eine (unabhängige) Ebene in einem komplexen Softwaresystem dar, die als "Dienstleister" anderen ansonsten entkoppelten Softwarekomponenten den Datenaustausch ermöglicht. (Wikipedia)
Siehe auch: Basiskomponenten , Zentraler User Helpdesk

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Hauptbuch

Im - werden die Salden aller Konten ausgewiesen, die in die Vermögensrechnung und in die Erfolgsrechnung übernommen werden.
Siehe auch: Nebenbuch

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Haushaltsgesetz

Das - enthält im Wesentlichen die Daten zur Feststellung des jährlichen Haus-haltsplans (insbesondere Volumen der Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen) einschließlich des Stellenplans sowie die Festsetzung der kommunalen Hebesätze (sofern nicht spezialgesetzlich geregelt), die erforderlichen Kredit- und Gewährleistungsermächtigungen. Ferner sind Regelungen für Verantwortlichkeiten und Flexibilitäten im Produktgruppenhaushalt enthalten.
Siehe auch: Doppelhaushalt , Garantie , Haushaltsplan , Haushaltsrecht , Kreditaufnahme/Kreditermächtigung , Nachtragshaushalt , Planungssicherheit (Planungsreserve) , Stellenplan , Übertragbarkeit/Übertragbare Ausgaben , Verpflichtungsermächtigung , Versorgungsumlage , Versorgungszuschlag , Produktgruppenhaushalt

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Haushaltsgrundsätze

Die folgenden - sind bei Aufstellung und Vollzug der Haushalte zu beachten:
Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, Jährlichkeit, Gesamtdeckung, Vollständigkeit und Einheit, Klarheit, Wahrheit, Spezialisierung, Bruttodarstellung.
Siehe auch: Bruttodarstellung , Einheit , Gesamtdeckung , Haushaltssoll , Jährlichkeit , Sparsamkeit , Spezialisierung , Vollständigkeit , Wahrheit , Wirtschaftlichkeit

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Haushaltsgrundsätzegesetz

Das - ist ein Bundesgesetz, das für Bund und Länder gemeinsam geltende Grundsätze für das Haushaltsrecht, für eine konjunkturgerechte Haushaltswirtschaft und für eine mehrjährige Finanzplanung festlegt. Mit dem Gesetz zur Modernisierung des - wurde die Möglichkeit eröffnet, statt einer kameralen Haushaltswirtschaft die Doppik einzuführen; vergleiche § 1a HGrG.
Zur Gewährleistung einheitlicher Verfahrens- und Datengrundlagen in unterschiedlichen Haushaltssystemen bei Bund und Ländern wurde nach § 49a HGrG das Gremium zur Standardisierung des staatlichen Rechnungswesens eingerichtet.
Siehe auch: Finanzplanung , Haushaltsrecht , Landeshaushaltsordnung (LHO) , Standards staatlicher Doppik , Produktgruppenhaushalt

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Haushaltsjahr

- ist das Kalenderjahr.
Siehe auch: Ausgaberest , Brutto-Kreditaufnahme , Erstattungen/Verrechnungen (innerbremische) , Fälligkeitsprinzip , Fehlbetrag , Finanzierungssaldo , Garantie , Haushaltswirtschaftliche Sperre , Ist-Abschluss , Jährlichkeit , Kameralistik , Konjunkturbereinigung , Nachtragshaushalt , Soll-Abschluss , Verlustvortrag , Vermögensnachweis , Verpflichtungsermächtigung , Vorläufige Haushaltsführung , Wahrheit , Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen , Wirtschaftsjahr

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Haushaltsnotlage

Unter einer - versteht man eine Situation eines öffentlichen Haushalts, in der durch eigene Maßnahmen auch langfristig der Haushalt nur durch steigende Staatsverschuldung zum Ausgleich zu bringen ist. Ursache hierfür sind regelmäßig Lasten aus der Vergangenheit, also hohe aufgelaufene Schulden und andere Verpflichtungen.
Siehe auch: Darlegungspflicht , Deckungskredit , Kreditaufnahme/Kreditermächtigung , Stabilitätsrat

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Haushaltsplan

Die durch das Haushaltsgesetz festgestellte, für die Haushalts- und Wirtschaftsführung maßgebende Zusammenstellung der für ein Haushaltsjahr veranschlagten Einnahmen und Ausgaben sowie der für das Haushaltsjahr voraussichtlich benötigten Verpflichtungsermächtigungen.
Siehe auch: Beauftragter für den Haushalt , Budgetrecht , Deckungsfähigkeit , Dispositiv , Doppelhaushalt , Einheit , Einzelplan , Fälligkeitsprinzip , Fehlbetrag , Finanzierungssaldo , Funktionenplan , Gesamtplan , Haushaltsgesetz , Haushaltsrechnung , Haushaltssystematik , Haushaltsvermerke , Jährlichkeit , Kapitel , Kernhaushalt , Kreditaufnahme/Kreditermächtigung , Nachtragshaushalt , Nettoveranschlagung , Planstelle , Sonderhaushalt , Spezialisierung , Stellenplan , Überschuss , Übertragbarkeit/Übertragbare Ausgaben , Verpflichtungsermächtigung , Vollständigkeit , Vorläufige Haushaltsführung , Wirtschaftsplan (Sondervermögen) , Zweckbestimmung , Zweckgebundene Einnahme , Produktgruppenhaushalt

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Haushaltsrechnung

Die - enthält die nach Abschluss eines Haushaltsjahres festgestellten Jahresergebnisse der Kapitel und Einzelpläne der nach der kameralen Ordnung aufgestellten Haushaltspläne zuzüglich eines Vermögensnachweises mit Übersichten zu Beteiligungen, Sachanlagen, Forderungen, Rücklagen, Treuhandvermögen, Sondervermögen, Eigenbetrieben, Schulden und Bürgschaftsverpflichtungen. Die Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Wirtschafts-/Eigenbetriebe, der sonstigen Sondervermögen sowie der Hochschulen sind ebenfalls beizufügen.
Die - wird von der Senatorin für Finanzen erstellt und bildet zusammen mit den Berichten des Rechnungshofs die Grundlage für die Entlastung des Senats durch die Bremische Bürgerschaft.
Siehe auch: Beteiligungen , Bilanz , Eigenbetrieb nach § 26 Absatz 2 Landeshaushaltsordnung , Einzelplan , Fehlbetrag , Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) , Haushaltsplan , Kapitel , Rücklagen , Sondervermögen nach § 26 Absatz 2 Landeshaushaltsordnung , Sonstiges Sondervermögen nach § 26 Absatz 2 Landeshaushaltsordnung

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Haushaltsrecht

Der Begriff Haushaltsrecht bezeichnet die Gesamtheit der Regelungen die bei der Aufstellung und Durchführung der Haushalte zu beachten sind, zum Beispiel:
Grundgesetz,
Haushaltsgrundsätzegesetz,
Stabilitäts- und Wachstumsgesetz,
Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen,
Landeshaushaltsordnung einschließlich der dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften,
Gesetz über die Rechnungsprüfung der Freien Hansestadt Bremen,
Bremisches Gesetz für Eigenbetriebe und sonstige Sondervermögen des Landes und der Stadtgemeinden,
Gesetz über die Finanzzuweisungen an die Stadtgemeinde Bremen und Bremerhaven,
Verfassung der Stadt Bremerhaven,
die jeweiligen jährlichen Haushaltsgesetze.
Siehe auch: Haushaltsgesetz , Haushaltsgrundsätzegesetz , Kreditaufnahme/Kreditermächtigung , Landeshaushaltsordnung (LHO)

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Haushaltsrest

vergleiche Ausgaberest.
Siehe auch: Reste

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Haushaltssoll

Das - einer Haushaltsstelle setzt sich wie folgt zusammen:
a) Ausgaben: Haushaltsanschlag + Ausgaberest + Nachbewilligung + Einnahme-Verfügungsmittel ./. Einsparung ./. Sondersperre + Veränderungen aus Deckungsfähigkeiten.

b)Einnahmen: Haushaltsanschlag + Einnahmeverfügungsmittel + Mehreinnahmen, soweit sie zur Deckung von Nachbewilligungen herangezogen werden.
Siehe auch: Ausgaberest , Deckungsfähigkeit , Einnahmeverfügungsmittel , Einsparung , Finanzplanung , Haushaltsgrundsätze , Haushaltsstelle , Mehrausgaben , Minderausgaben , Mindereinnahmen , Nachbewilligung , Überplanmäßige Einnahme/Ausgabe

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Haushaltsstelle

Die - besteht aus insgesamt 10 Stellen sowie einer Zweckbestimmung.

Aus der Nummerik lässt sich folgendes erkennen:
[TABELLEA]
[REIHEA][KOPF]Stelle[KOPF]Inhalt[KOPF]Beispiel[KOPF](0257.511 00-6)[REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]1.[ZELLE]Betroffener Haushalt[ZELLE]0[ZELLE]Land[REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]1. - 2.[ZELLE]Einzelplan[ZELLE]02[ZELLE]Bildung, Wissenschaft, Kultur[REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]1. - 4.[ZELLE]Kapitel[ZELLE]0257[ZELLE]Landeszentrale für politische Bildung[REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]5. - 7.[ZELLE]Gruppe[ZELLE]511[ZELLE]Geschäftsbedarf et cetera [REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]5. - 9.[ZELLE]konkreter Titel[ZELLE]511 00[ZELLE]Geschäftsbedarf und Kommunikation[REIHEE]
[REIHEA][ZELLE]10.[ZELLE]Prüfziffer[ZELLE]6[ZELLE] [REIHEE]
[TABELLEE]
Siehe auch: Baumaßnahme , Bruttodarstellung , Dispositiv , Einsparung , Haushaltssoll , Haushaltsvermerke , Kapitel , Splitting , Verpflichtungsgrad , Zweckbestimmung

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Haushaltssystematik

Die - ist der Oberbegriff für Regeln über den Aufbau, die Form und die Gliederung des Haushaltsplans und ist festgelegt im Gruppierungs- und Funktionenplan.
Siehe auch: Funktionenplan , Gruppierungsplan , Haushaltsplan

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Haushalts- und Finanzausschuss

Die Bürgerschaft setzt gemäß Artikel 105 Absatz 1 Landesverfassung einen - ein, dem in der Regel die Aufgaben nach Artikel 101 Absatz 1 Nummern 3, 6 und 7 Landesverfassung übertragen werden.
Der - nimmt die Aufgabe der parlamentarischen Kontrolle der Beteiligungen, der Eigenbetriebe und sonstiger Sondervermögen der Stadtgemeinde Bremen wahr. Er hat zudem die Aufgabe, das Personalmanagement und die Reform der Verwaltung des Landes parlamentarisch zu behandeln und zu kontrollieren.
Siehe auch: Einnahmeverfügungsmittel , Globale Mehreinnahmen , Nachbewilligung , Produktbereich , Produktgruppenhaushaltscontrolling , Sperre , Verlustvortrag

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Haushaltsvermerke

Verbindliche ergänzende Festlegungen/Einschränkungen (zum Beispiel Ermächtigungen für den Haushaltsvollzug) des Haushaltsgesetzgebers zu bestimmten Haushaltsstellen im Haushaltsplan; vergleiche Dispositiv.
Siehe auch: Dispositiv , Einnahmeverfügungsmittel , Haushaltsplan , Haushaltsstelle , Zweckgebundene Einnahme

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Haushaltswirtschaftliche Sperre

Maßnahmen des Senats nach § 41 Landeshaushaltsordnung (sogen. Bewirtschaftungsmaßnahmen) um Risiken im laufenden Haushaltsjahr (Mehrausgaben / Mindereinnahmen) auszugleichen; vergleiche Planungssicherheit.
Siehe auch: Haushaltsjahr , Mehrausgaben , Mindereinnahmen , Planungssicherheit (Planungsreserve)

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Hebesatz

Hebesatz ist im Gemeindesteuerrecht der Faktor, der zur Ermittlung der Steuerschuld mit dem Steuermessbetrag multipliziert wird.

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Herstellungskosten

- sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands entstehen. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten. Selbsterstelltes Sachanlage- und Umlaufvermögen wird mit den - aktiviert.
Siehe auch: Geringwertige Wirtschaftsgüter (GwG)

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