Sie sind hier:

Besondere Informationen der Finanzämter in Zeiten der Corona-Krise

Als bürger- und unternehmensorientierte Verwaltung hat die Finanzverwaltung Bremen in enger Abstimmung mit dem Bund und den übrigen Bundesländern bereits steuerliche Maßnahmen beschlossen, um Betroffenen der Corona-Krise möglichst unbürokratisch und zügig helfen zu können. (vgl. hierzu das BMF-Schreiben zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus vom 19.03.2020)

Inhaltlich können nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis auf Weiteres unter Darlegung ihrer Verhältnisse:

  • Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuern,
  • Anträge auf Vollstreckungsaufschub,
  • Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- Körperschaft- und Gewerbesteuer

stellen.

Auf die Erhebung von Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet bzw. diese können erlassen werden.

Darüber hinaus können Steuerpflichtige beantragen, dass die Sondervorauszahlung zur Dauerfristverlängerung der Umsatzsteuervoranmeldung auf Antrag nachträglich herabgesetzt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass der Unternehmer unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Die Dauerfristverlängerung bleibt auch bei einer Erstattung bestehen.

Ein Formular zur Beantragung einer Stundung, Herabsetzung der Vorauszahlung oder Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung finden Sie hier (pdf, 75.8 KB)

Antworten zu häufig gestellten Fragen zu Steuererleichterungen aufgrund der Corona-Krise erhalten Sie unter diesem Link.

Weitere steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene sind insbesondere im Gemeinnützigkeitsbereich getroffen worden, z. B.:

  • vereinfachter Spendennachweis für Sonderkonten im Zusammenhang mit der Corona-Krise
  • verwenden steuerbegünstigte Körperschaften Mittel (etwa aus einer Sonderaktion) für die Unterstützung durch die Corona-Krise Betroffener, ohne satzungsmäßig entsprechende Zwecke (z. B. Förderung des Wohlfahrtswesens) zu verfolgen, werden hieraus keine negativen Folgen für die Steuerbegünstigung gezogen.

Weitere Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte dem Schreiben des BMF vom 09. April 2020 zu Steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene.

Auch für von der Corona-Krise betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden steuerliche Erleichterungen im Bereich der Lohnsteuer beschlossen. Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 € steuerfrei gewähren. Die Voraussetzungen hierfür entnehmen Sie bitte dem Schreiben des BMF vom 09. April 2020 zur Abmilderung der zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise für Arbeitnehmer; Steuerbefreiung für Beihilfen und Unterstützungen.

Erreichbarkeit der bremischen Finanzämter:

Folgende zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten der einzelnen Finanzämter sind eingerichtet worden :

In dieser Tabelle sind folgende zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten der einzelnen Finanzämter aufgelistet.
Finanzamt Bremen corona@fa-hb.bremen.de
Finanzamt Bremerhaven corona@finanzamtbremerhaven.bremen.de
Landeshauptkasse corona@lhk.bremen.de

Die Finanzämter sind weiterhin wie gewohnt telefonisch unter folgenden Nummern erreichbar:

In dieser Tabelle finden Sie die bekannten Telefonnummern der Finanzämter Bremen und Bremerhaven
Finanzamt Bremen 0421 - 361 90909
Finanzamt Bremerhaven 0471 - 596 99000

Auch die Standardmailpostfächer bleiben natürlich bestehen:

In dieser Tabelle sind die Standardmailpostfächer aufgelistet
Finanzamt Bremen office@fa-hb.bremen.de
Finanzamt Bremerhaven office@finanzamtbremerhaven.bremen.de
Landeshauptkasse office@lhk.bremen.de