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Netzwerk Digitalambulanzen

Digitale Teilhabe ist Voraussetzung für soziale Teilhabe

Personengruppe vor einem Laptop, jpg, 49.3 KB
Digitale Teilhabe

Ziel des Netzwerks Digitalambulanzen ist es, die digitale Teilhabe von älteren Menschen zu fördern. Hintergrund ist die sogenannte "Alterslücke", die bei der Nutzung digitaler Angebote beobachtet wird. Der Anteil älterer Menschen an den Nutzenden digitaler Medien sinkt mit zunehmenden Anteil immer weiter unter den Durchschnitt der Bevölkerung ab. Fehlende digitale Kompetenzen stellen vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung ein Problem für die soziale Chancengerechtigkeit dar.

Netzwerk Digitalambulanzen

Fünf Ruderer in einem Boot, jpg, 61.9 KB
Das Netzwerk

Um neue Formate der aufsuchenden, beauftragten und bevollmächtigten Digitalassistenz zu erproben, hat sich ein breites Netzwerk an Akteuren zusammengefunden. Unterstützt durch Netzwerkkoordinierungsstellen in Bremen und Bremerhaven sollen innovative und bedarfsgerechte Unterstützungsmaßnahmen für ältere Menschen entwickelt und erprobt werden.

Um eine stetige Anknüpfung an das regionale Umfeld sicherzustellen, sind regelmäßige Treffen mit den drei Resonanzpartnern, dem Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V., der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. sowie dem Regionalforum Unterweser, geplant. Das Netzwerk Digitalambulanzen setzt sich derzeit aus neunzehn Akteuren zusammen und ist offen für weitere Partner. Die derzeitigen Akteure (Stand: 05/2020) sind:

  • Aktive Menschen Bremen e.V.
  • Ambulante Versorgungsbrücken
  • Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH
  • AWO Bremen
  • Bremer Heimstiftung
  • Bremer Volkshochschule
  • Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland e.V.
  • Bürgerhaus Weserterrassen
  • Bürgerzentrum Neue Vahr e.V.
  • Deutsches Rotes Kreuz Begegnungszentrum Plus
  • DIKS e.V.
  • Freiwilligenagentur Bremen
  • Paritätische Gesellschaft für soziale Dienste Bremen mbH
  • SelbstBestimmt Leben e.V.
  • Senioren-Vertretung der Stadtgemeinde Bremen
  • Solidar freiwillige Soziale Dienste e.V.
  • Stadtbibliothek Bremen
  • Stadtbibliothek Bremerhaven
  • Vahrer Löwen – Verein für nachbarschaftliches Zusammenleben e.V.

Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung des Netzwerks Digitalambulanzen erfolgt durch das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib)

Förderung im Rahmen der Regionalen Open Government Labore

Das Bundesinnenministerium fördert von 2020 bis 2022 bundesweit dreizehn Laborprojekte, die sich mit der Öffnung der Verwaltung in Richtung der Zivilgesellschaft auseinandersetzen. Ziel dieses besseren Miteinanders von Zivilgesellschaft und Kommunalverwaltung ist eine kooperative Weiterentwicklung der verschiedenen Regionen. Das Netzwerk Digitalambulanzen wird in diesem Rahmen gefördert. Die dreizehn Regionalen Open Government Labore sind:

  • Labor Bad Belzig | Wiesenburg/Mark
  • Labor Bad Berleburg und Partnerkommunen
  • Labor Bergstraße / Odenwald | Transforum
  • Labor Brandis und Partnerkommunen
  • Labor Bremen, Bremerhaven und Partnerkommunen
  • Labor Gerbrunn | Würzburg
  • Labor Kreis Wesel | Essen | Lünen | Verwaltungsrebellen:Labor Kehl und Partnerkommunen | Eurométropole Strasbourg
  • Labor Landkreis Marburg-Biedenkopf und Partnerkommunen
  • Labor Merseburg | Schkopau | Saalekreis
  • Labor Merzenich | Kerpen
  • Labor Metropolregion Rhein-Neckar | Heidelberg
  • Labor Niederrhein: Moers, Geldern, Kleve

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf www.open-government-kommunen.de