Den Grundstein zum Aufbau eines flächendeckenden Video- und Audiodolmetschdienstes für das Land Bremen und die beiden Stadtgemeinden legte der Senatsbeschluss aus Dezember 2023. Ziel war und ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und den Zugang zu Verwaltungsleistungen sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten nachhaltig zu verbessern.
Die Initiative entstand aus dem Bremer Landesaktionsplan „Istanbul-Konvention umsetzen – Frauen und Kinder vor Gewalt schützen“ und hat in diesem Bereich gezeigt, wie wertvoll niedrigschwellige und schnell verfügbare Dolmetschleistungen für die tägliche Arbeit sind. Die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen von den nutzenden Stellen sind dabei äußerst positiv: Der Dienst schafft spürbare Entlastung im Arbeitsalltag, verbessert die Kommunikation und ermöglicht vielen Menschen einen direkteren Zugang zu Unterstützung und Verwaltung.
Mit der Überführung in den flächendeckenden Betrieb entsteht nun ein dauerhaft nutzbares Angebot für die gesamte bremische Verwaltung. Die Nutzung im Rahmen der zentralen Finanzierung erfolgt durch ein Onboarding-Verfahren und ist ausdrücklich gewünscht.
Die Aufnahme in den flächendeckenden Betrieb erfolgt über ein Onboarding-Verfahren. Dies setzt folgendes voraus:
Das Aufnahmeformular Onboarding zum Video- und Audiodolmetschdienst (pdf, 663.2 KB) enthält u.a. diese Angaben und ist von der zuständigen Ansprechperson auszufüllen und nach Unterschrift an Dolmetschdienste@finanzen.bremen.de zu schicken.
Nach der Rückmeldung der Projektleitung vom Senator für Finanzen an die Ansprechpersonen können diese den Anmeldeprozess entsprechend der Handlungshilfe starten.