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Betriebliche Suchtprävention

Riskanter Konsum von Suchtmitteln und süchtiges Verhalten sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet und führen auf Dauer zu gesundheitlichen und sozialen Beeinträchtigungen, die sich in allen Lebensbereichen, auch am Arbeitsplatz negativ auswirken.

Suchtprobleme am Arbeitsplatz zwingen zum Handeln, da sie eine Gefahr für die Gesundheit der Beschäftigten, die Arbeitssicherheit und Leistungsmöglichkeiten der Beschäftigten und die Servicequalität gegenüber den Kunden und Kundinnen darstellen.

Die betriebliche Suchtprävention ist bereits seit mehr als 20 Jahren Bestandteil des Personalmanagements im bremischen öffentlichen Dienst. Es geht vorrangig um die Hilfe für suchtkranke Beschäftigte, aber auch um die Prävention von gesundheitsriskanten Verhalten und arbeitsbedingte Suchtgefährdungen.

Im Hinblick auf eine Anpassung an aktuelle gesetzliche Vorgaben und die Berücksichtigung von Qualitätsstandards, die an die heutige betriebliche Suchtprävention zu richten sind, war eine Überarbeitung der alten Dienstvereinbarung notwendig.

Die überarbeitete "Dienstvereinbarung zur Suchtprävention und zum Umgang mit Auffälligkeiten am Arbeitsplatz" (pdf, 319.8 KB) liegt nunmehr vor. Im Mittelpunkt steht das Ziel, im betrieblichen Alltag für das Thema zu sensibilisieren, Betroffenen möglichst frühzeitig Beratung und Hilfe für die Lösung ihrer Suchtprobleme anzubieten sowie Personalverantwortliche in ihrem konsequenten Führungshandeln zu unterstützen.