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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 167 Abs. 2 SGB IX ist eine gesetzliche Pflichtaufgabe des Arbeitgebers, durch die bei Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt krank sind, geklärt werden soll, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden, mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann.

Durch seinen präventiven Charakter leistet das BEM auch einen wichtigen Beitrag für eine integrative und alternsgerechte Personalpolitik. So ist bekannt, dass in Zeiten des demografischen Wandels und alternder Belegschaften das Risiko von gesundheitlichen Beanspruchungen der Beschäftigten steigt. Und je länger jemand aufgrund von Krankheit am Arbeitsplatz ausfällt, desto größer wird die Gefahr, dauerhaft arbeitsunfähig zu werden und ganz aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig mit langzeiterkrankten Beschäftigten ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie die Leistungsfähigkeit erhalten werden kann.

Die Umsetzung des BEM in den Dienststellen des bremischen öffentlichen Dienstes ist im Rahmen einer Vereinbarung und dazugehöriger Handlungshilfe näher beschrieben. Das Verfahren zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement für den bremischen öffentlichen Dienst wurde in 2017 überprüft und weiterentwickelt und ist nun neu beschrieben in einer komplett überarbeiteten Handlungshilfe.

Betriebliches Eingliederungsmanagement(BEM) Handlungshilfe und Dienstvereinbarung_2018 (pdf, 2.3 MB)

Ansprechpartner:

Michael Gröne

Foto von Michael Gröne

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28195 Bremen