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Abstraktionen

Das Paar - Werk von Karl S. Kodritsch
Das Paar - Werk von Karl S. Kodritsch

Liebe Kunstinteressierte,

wir laden Sie ein, die Ausstellung Abstraktionen im KunstKorridor der 4. Etage im Haus des Reichs zu genießen.

Die Ausstellung "Abstraktionen" zeigt Werke von:

  • Gudrun Binz
  • Gudrun Eickelberg
  • Aleksandra Gogol-Collins
  • Karl S. Kodritsch
  • Manuela Mordhorst
  • Delia Nordhaus und
  • Rosemarie Wehnemann

Dauer der Ausstellung:
17. Februar 2020 bis 08. Mai 2020

Vernissage:
21. Februar 2020 um 17.00 Uhr
mit einem musikalischen Beitrag der elektronischen Musikformation "MALU".

Begrüßung durch:
Finanzsenator Dietmar Strehl

Die Künstler*innen

Gudrun Binz - Franz Marc Foto
Gudrun Binz - Franz Marc Foto

Gudrun Binz ist bereits seit ihren frühen Jugendtagen an der Kunst im allgemeinen und der Malerei im speziellen interessiert.

Durch die Teilnahme an entsprechenden Kursen in der Volkshochschule, fand sie die Möglichkeit ihre eigenen Fähigkeiten zu erweitern, um schließlich seit 5 Jahren eine inspirierende und anregende künstlerische Heimat im „Lilienthaler Malkreis“ gefunden zu haben. Ihre aufwendigen und detailgenauen Interpretationen von Werken von Franz Marc zeigen ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Werk von Gudrun Eickelberg
Werk von Gudrun Eickelberg

Gudrun Eickelberg setzte sich, im Verlauf ihrer künstlerischen Tätigkeit, bereits mit vielen Variationen der abstrakten Malerei auseinander.

Die Werke von Gudrun Eickelberg bestehen einerseits aus diversen Stoffen verschiedenster afrikanischer Länder, andererseits werden diese Stoffe inspirativ von Gudrun Eickelberg aufgenommen und mittels Acrylfarbe in einen ausdrucksstarken neuen Gesamtzusammenhang gebracht.

Diese symbolische Gestaltung ist dann eine gleichberechtigte Symbiose afrikanischer Kultur einer europäischen Künstlerin.

Werk von Aleksandra Gogol-Collins - ohne Titel
Werk von Aleksandra Gogol-Collins - ohne Titel

Aleksandra Gogol-Collins vermittelt in ihren Werken eine sehr spezielle Art der Wahrnehmung.

Ursächlich dafür ist sicherlich auch eine irreversible, erhebliche Sehbehinderung, die Frau Gogol-Collins als 12-jährige durch eine Operation entstandenen ist. Sie besuchte neben anderen Lehreinrichtungen zuletzt die Kunstschule in Ottersberg. Dort ist seit 2012 auch ihr Lebensmittelpunkt als freischaffende Künstlerin und Mutter zweier Kinder.

Zuerst fesselt Gogol-Collins ihre Betrachter mit beeindruckend starken aber auch ausdifferenzierten Farbkontrasten. Anschließend konfrontiert sie - mit ihren in scheinbar flüchtig wirkenden Linien dargestellten organischen Formen - mit dem Ausdruck ihrer Sinneswahrnehmungen.

Das Paar - Werk von Karl S. Kodritsch
Das Paar - Werk von Karl S. Kodritsch

Der in Österreich geborene Wahlbremer Karl Kodritsch stellt seine als „Experimente“ entstandenen Werke auf Leinwand seit den frühen 90er Jahren in vielen Ländern Europas aus.

Für Kodritsch ist der Prozess der Werkerstellung ein von der realen Welt abgekoppeltes Ereignis, im Laufe dessen er die Beziehung von Gravitation und Farbkonsistenzen mit seiner eigenen Emotionalität im Zeitraum der Werkerstellung im Fokus hat.

Die entstehenden Werke fallen dabei durch ihre einzigartige Oberflächenstruktur und ihre Farbenpracht auf.

Kassandra - Werk von Manuela Mordhorst
Kassandra - Werk von Manuela Mordhorst

Manuela Mordhorst setzt sich im Prozess ihrer Werkerstellung auf Reflexive Weise mit den persönlichen Eindrücken ihrer Reiseerlebnisse auseinander.

Sie bedient sich zur Reflexion ihrer vielgestaltigen Emotionen unterschiedlichster außergewöhnlicher Materialien wie z. B. Marmormehl, Sumpfkalk, Champagnerkreide, Beizen, Ölpigmente oder Schellack zur Erstellung ihrer Leinwände.

So scheint sie ihren farbintensiven Werken durch Einsatz der unterschiedlichsten Strukturkontraste, sowie durch die feinen helldunkel Kontraste, mit ihrer differenzierten Wahrnehmung Ausdruck zu verleihen.

Kissen - Monotypie Papier - Werk von Delia Nordhaus
Kissen - Monotypie Papier - Werk von Delia Nordhaus

Die Bremer Künstlerin Delia Nordhaus greift auf eine langjährige, sehr vielgestaltige und aktive Karriere in nahezu allen Bereichen der Kunst zurück.

In dieser Ausstellung werden Monotypien von Frau Nordhaus gezeigt, deren Abstraktionsbereich auf der emotionalen Interpretationsebene liegt. Für den Betrachter sind die Motive als Kissen deutbar. Die sich wiederholende Motivdarstellung öffnet in den vielfältigsten Gestaltungsformen die Phantasie des Betrachters und führt ihn in das unbegrenzte Themenfeld der Träume.

Abstrakt - Werk von Rosemarie Wehnemann
Abstrakt - Werk von Rosemarie Wehnemann

Die aus Polen stammende Rosemarie Wehnemann setzte sich bereits früh mit der Kunst im Allgemeinen auseinander. Dieser Vorliebe kann sie seit Beendigung ihrer Berufstätigkeit, vor 20ig Jahren, intensiv nachgehen. Sie organisiert eigene Ausstellungen und besucht weiterführende Kunstkurse.

Die von Wehnemann, harmonisch in Form und Farbgestaltung erscheinenden Werke, setzen sich thematisch mit der Natur auseinander und lassen das auch in den genutzten Materialien wie Kupferoxyde, Holz oder Steine erkennen.