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Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz

Die Senatorin für Finanzen ist zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für den Bereich des öffentlichen Dienstes , der landesunmittelbaren Träger der Sozialversicherung sowie für den Bereich der Hauswirtschaft im Lande Bremen.

Die zuständige Stelle überwacht die Berufsausbildung, berät die Ausbildungsbetriebe, die Ausbilderinnen und Ausbilder, trägt die Ausbildungsverträge ein, organisiert die Zwischen- und Abschlussprüfungen.

Personen, die im Ausland einen beruflichen Abschluss erworben haben, der mit einem Ausbildungsberuf des öffentlichen Dienstes, der Hauswirtschaft oder der Sozialversicherung vergleichbar ist, können hier einen Antrag auf Anerkennung nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz

Als Gremien arbeiten bei der Senatorin für Finanzen in diesem Bereich drei Berufsbildungsausschüsse. Für jeden Ausbildungsberuf errichtet die zuständige Stelle mindestens einen Prüfungsausschuss. Auch für die Abnahme der Fortbildungsprüfungen werden Prüfungsausschüsse errichtet.

Die zuständige Stelle erfüllt außerdem die Aufgaben im Rahmen der Begabtenförderung berufliche Bildung für die bei ihr angesiedelten Ausbildungsberufe. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit diesem Programm Absolventinnen und Absolventen die ihre duale Ausbildung besonders erfolgreich abgeschlossen haben.

Betreute Aus- und Fortbildungsberufe

News

Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse optimieren die Prüfungstexte
Impression vom Workshop am 08.11.2017

Die Senatorin für Finanzen ist unter anderem auch zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für Ausbildungsberufe des öffentlichen Dienstes, der Hauswirtschaft und der Sozialversicherung. Hier werden jährlich zahlreiche Auszubildende aber auch sogenannte „externe“ Prüflinge geprüft. Insbesondere in den Ausbildungsberufen der Hauswirtschaft werden Personen geprüft, die häufig einen Migrationshintergrund haben. Für diese Personen stellt die schriftliche Prüfung eine besonders hohe Hürde dar. Aber auch Prüflinge, die mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind, haben gelegentlich Schwierigkeiten, die Prüfungsaufgaben richtig zu verstehen. Und das liegt nicht immer nur am Unvermögen der Prüflinge. Die Formulierungen mancher Prüfungsfragen sind mehrdeutig, unverständlich, manchmal sogar fehlerhaft.

m 07.11.2017 hat Frau Susanne Scharff vom Institut für Textoptimierung in Halle (Saale) einen Vortrag beim Landesinstitut für Schule über die sprachlichen Tücken in Prüfungsaufgaben oder in Klausuren an den Schulen gehalten. Frau Scharff stellte in diesem Vortrag nicht nur manche sprachliche „Stilblüte“ vor, sondern zeigte auch Lösungen, wie die Texte optimiert werden können.
Wichtig dabei: eine Textoptimierung, also Textumwandlung in eine einfache Sprache bedeutet nicht, dass dadurch das Niveau der Prüfungsanforderungen sinkt. Ziel ist es, dass die Aufgaben klar, eindeutig und verständlich formuliert werden. Die berufsspezifischen Fachbegriffe müssen dabei erhalten bleiben. An diesem Vortrag nahmen neben zahlreichen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse auch Lehrerinnen und Lehrer der bremischen Schulen teil.

Am 08.11.2017 haben die Mitglieder der Prüfungsausschüsse die durch den Vortrag gewonnenen Erkenntnisse in einem Workshop praktisch umgesetzt. Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse haben sich in gemischten Gruppen zusammengesetzt, einige „echte“ Prüfungsaufgaben ausgesucht und dann textlich optimiert.

Wichtigste Erkenntnis: Man kann die Fragen auch einfacher stellen, ohne dass darunter die Qualität der Prüfungsaufgaben leidet!

Bernhard Woitalla

Foto von Bernhard  Woitalla

Die Senatorin für Finanzen
Doventorscontrescarpe 172, Block C
28195 Bremen


 
 

Simone Bayer

Foto von Simone Bayer

Die Senatorin für Finanzen
Doventorscontrescarpe 172, Block C
28195 Bremen


 
 

Corinna Dirlam

Foto von Corinna Dirlam

Die Senatorin für Finanzen
Doventorscontrescarpe 172, Block C
28195 Bremen


 
 

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