- sind Kosten, die anders oder zusätzlich zu den aufwandsgleichen Kosten lediglich in der Kosten- und Leistungsrechnung angesetzt werden (zum Beispiel kalkulatorische Abschreibungen, kalkulatorische Mieten, kalkulatorische Zinsen).
Siehe auch:
Abschreibung
, Kosten
, Kosten- und Leistungsrechnung
- ist ein überwiegend in der öffentlichen Verwaltung angewendetes Buchführungssystem, bei der Einnahmen und Ausgaben (Mittelzu- beziehungsweise Mittelabflüsse) geführt werden und die geplanten Einnahmen und Ausgaben (Anschlag beziehungsweise Soll) den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben (Ist) eines Haushaltsjahres gegenübergestellt werden.
Siehe auch:
Haushaltsjahr
- ist die Gliederungsebene im Haushaltsplan unterhalb eines Einzelplans, in der alle Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen in Form von
Haushaltsstellen zugeordnet sind.
Siehe auch:
Haushaltsplan
, Haushaltsrechnung
, Haushaltsstelle
, Stellenplan
, Verpflichtungsermächtigung
Kurzfristiger Kredit zur Bereitstellung von Zahlungsmitteln für die Kasse. Er ist im Gegensatz zum Deckungskredit keine Haushaltseinnahme.
Siehe auch:
Deckungskredit
, Kreditaufnahme/Kreditermächtigung
- sind Indikatoren zur Messung der Zielerreichung. Die - stehen in einem direkten Zusammenhang mit den gesetzten Zielen und geben den Maßstab vor, mit dem die Zielerreichung im Rahmen des Controllings gemessen werden soll.
Neben monetären - existieren auch rein mengenmäßige, also nicht bewertete, Größen, wie zum Beispiel Mitarbeiter, Quadratmeter, Anzahl belegte Plätze et cetera, die im Produktgruppenhaushalt den Produktgruppen zugeordnet sowie im Rahmen der Kosten-Leistungs-Rechnung auf Kostenstellen oder Kostenträgern erfasst werden. Darüber hinaus bestehen Verhältniskennzahlen (zum Beispiel Kostendeckungsgrad).
Siehe auch:
Beschäftigungsvorgaben
, Controlling
, Kosten- und Leistungsrechnung
, Kostenstelle
, Kostenträger
, Produktgruppe
, Produktgruppenhaushalt
Der - ist der Bereich des Personalhaushalts, der über Beschäftigungszielzahlen gesteuert wird.
Siehe auch:
Beschäftigungszielzahl
, Kernverwaltung
, Personalbudget
Der - ist derjenige Teil des Haushalts, der sich nicht auf die ausgegliederten Einheiten erstreckt. Er ist mit den Bruttoausgaben und -einnahmen für sämtliche Bereiche der unmittelbaren öffentlichen Verwaltung (senatorische und zugeordnete Dienststellen) wesentlicher Bestandteil des Haushaltsplans.
Ausgegliederte Einheiten (sogenannte Extrahaushalte) sind beispielsweise: öffentliche Hochschulen mit eigenem Rechnungswesen, Eigenbetriebe, Sonstige Sondervermögen sowie Eigengesellschaften, Beteiligungsgesellschaften.
Siehe auch:
Cashmanagement
, Eigenbetrieb nach § 26 Absatz 2 Landeshaushaltsordnung
, Eigengesellschaft
, Haushaltsplan
, Integriertes öffentliches Rechnungswesen (IöR)
, Sonstiges Sondervermögen nach § 26 Absatz 2 Landeshaushaltsordnung
Die - bildet den originären Kern staatlicher Aufgabenwahrnehmung ab, die unmittelbar über die bremischen Haushalte abgewickelt und mit dem Produktgruppenhaushalt gesteuert werden. Das Personal der - wird bei dieser Betrachtung nach dem Kernbereich, der Ausbildung, refinanzierten Beschäftigten (Refinanzierung), temporären Projektmitteln für Personal und sonstigem Personal differenziert.
Siehe auch:
Ausbildung
, Kernbereich
, Refinanzierung
, Temporäre Projektmittel für Personal
, Produktgruppenhaushalt
- ist eine Software der Gesellschaft für Innovative Personalwirtschaftssysteme mbH, mit der die Abrechnung der Bezüge in der bremischen Verwaltung durchgeführt wird.
vergleiche Finanzausgleich (innerbremischer)