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Glossarübersicht

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  • Migrationsvolumen

    Der Umfang eines Projektes zur Übertragung von entweder einer alten auf eine neue Softwareversion oder von einer Betriebsform (z.B. dezentral) in eine andere (z.B. zentral), gemessen in entweder Anzahl der betroffenen Arbeitsplätze oder in Kosten für das Projekt.

  • Minderausgaben

    - sind Ausgaben, die das zur Verfügung stehende Haushaltssoll unterschreiten.
    Siehe auch: Deckungsfähigkeit , Einnahmeverantwortung , Haushaltssoll

  • Mindereinnahmen

    - sind Einnahmen, die das zur Verfügung stehende Haushaltssoll unterschreiten.
    Siehe auch: Haushaltssoll , Haushaltswirtschaftliche Sperre , Liquidität , Verlustvortrag

  • Nachbewilligung

    - ist die Bewilligung über- und außerplanmäßiger Ausgaben im Rahmen von Deckungsmöglichkeiten (Einsparung, Heranziehung von Mehreinnahmen) innerhalb des Haushalts.
    Siehe auch: Einsparung , Haushalts- und Finanzausschuss , Haushaltssoll , Überplanmäßige Einnahme/Ausgabe

  • Nachhaltigkeit

    gegenwärtiges Denken und Handeln verbessert die Lebenssituation der heutigen Generationen, ohne die Zukunftsperspektiven der kommenden Generationen zu verschlechtern.

  • Nachtragshaushalt

    - ist ein Haushaltsgesetz und den Haushaltsplan änderndes Gesetz. Der Entwurf ist bis zum Ende des Haushaltsjahres bei der Bremischen Bürgerschaft einzubringen.
    Siehe auch: Haushaltsgesetz , Haushaltsjahr , Haushaltsplan

  • Nachversicherung

    Beamtinnen und Beamte, die ohne Anspruch auf eine beamtenrechtliche Versorgung aus dem Dienst ausscheiden, werden für die Zeit ihrer versicherungsfreien Dienstzeit nachversichert. Die - erfolgt durch eine Nachentrichtung von Versicherungsbeiträgen auf Kosten der Freien Hansestadt Bremen in der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer berufsständischen Versorgungseinrichtung.

  • Nebenbuch

    Im - werden Buchungsdaten einzeln ausgewiesen, die kumuliert in das Hauptbuch übernommen werden. Dazu gehören insbesondere die Daten aus der Anlagenbuchhaltung sowie die Forderungen (Debitoren) und Verbindlichkeiten (Kreditoren) aus Lieferungen und Leistungen.
    Siehe auch: Anlagenbuchhaltung , Finanzbuchhaltung , Hauptbuch

  • Nebentitel

    Als - werden die sonstigen Personalausgaben definiert. Hierzu gehören insbesondere die Ausgaben für die Versorgung, für die Beihilfen, die Freie Heilfürsorge und Nachversicherungen für Abgeordnete, Nebenamtler, Nebenberufler und Ehrenamtliche sowie Globale Mehrausgaben im Personalhaushalt.
    Siehe auch: Globale Mehrausgaben , Personalbudget

  • Netto-Kreditaufnahme/Neuverschuldung

    Saldo aus neuer Kreditaufnahme und Tilgungsausgaben. Im Umfang der - verändert sich der Schuldenstand; vergleiche Brutto-Kreditaufnahme.
    Siehe auch: Brutto-Kreditaufnahme , Finanzierungssaldo , Finanzplan-Schema , Kreditfinanzierungsplan , Kreditfinanzierungsquote

  • Nettoveranschlagung

    Bei der - werden die Ausgaben mit den mit ihnen im Zusammenhang stehenden Einnahmen (und umgekehrt) im Haushaltsplan saldiert ausgewiesen. - ist die Ausnahme von der Bruttodarstellung.
    Siehe auch: Bruttodarstellung , Haushaltsplan , Sonderhaushalt

  • Niederschlagung

    Bei einer - wird verwaltungsseitig befristet oder unbefristet von der Weiterverfolgung eines fälligen Anspruchs abgesehen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Einziehung keinen Erfolg haben wird oder dass die Kosten der Einziehung außer Verhältnis zur Höhe des Anspruchs stehen.
    Siehe auch: Erlass

  • Nutzen-Kosten Untersuchung

    In der - werden alle direkten oder indirekten Nutzen und Kosten einer Maßnahme erfasst, soweit möglich monetär bewertet, Nicht monetär bewertbare Faktoren werden im Rahmen einer Nutzwertanalyse berücksichtigt. Die - ist das umfassendste Verfahren zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die vorzunehmen ist, wenn für Maßnahmen mit erheblicher finanzieller Bedeutung (zum Beispiel bei großen Verkehrsinfrastruktur- oder Wirtschaftsförderungsmaßnahmen) alle positiven wie negativen Wirkungen in Ansatz zu bringen sind, unabhängig davon, wo und bei wem sie anfallen (gesamt-wirtschaftliche/volkswirtschaftliche Betrachtung).
    Siehe auch: Kosten

  • Oberzentrale (Versorgungs-) Funktion

    Bremen als Oberzentrum hat ausgewählte oberzentrale Einrichtungen für einen größeren Verflechtungsbereich bedarfsgerecht bereitzustellen. Zugleich sind Versorgungsaufgaben zu erfüllen und ein entsprechendes Angebot an Einrichtungen verfügbar zu halten.

  • Objektsteuercharakter

    Objektsteuern (auch Realsteuern genannt) knüpfen alleine an das Besteuerungsobjekt an, ohne dabei die persönlichen Verhältnisse (Leistungsfähigkeit) des Steuerschuldners zu berücksichtigen.

  • Outcome

    - ist die Wirkung eines bestimmten festgelegten Outputs einer Organisationseinheit, die über einen längeren Zeitraum angestrebt/erreicht werden soll. - ist somit der politisch beabsichtigte Beitrag zum Gemeinwohl, für den der Output der Verwaltung nur Mittel ist.
    Siehe auch: Output

  • Output

    - ist die erbrachte Leistung einer Organisationseinheit.
    Siehe auch: Kostenträger , Leistung , Outcome

  • Personalausgaben

    - sind die im Haushalt erfassten Ausgaben für das Personal der Hauptgruppe 4; vergleiche
    Gruppierungsplan (Dienst- und Versorgungsbezüge, Beihilfen und sonstige personalbezogene Ausgaben).
    Siehe auch: Eckwerte , Gruppierungsplan , Personalausgabenquote , Splitting

  • Personalausgabenbudgetierung

    - beschreibt das Verfahren zur Transformation der Beschäftigungszielzahlen für eine Verwaltungseinheit auf der Basis einer Personalkostenhochrechnung für alle Beschäftigten in das Personalbudget unter gleichzeitiger Bildung von unterjährigen Planwerten für das Controlling.
    Siehe auch: Beschäftigungszielzahl , Controlling , Personalbudget

  • Personalausgabenquote

    Anteil der Personalausgaben an den bereinigten Ausgaben.
    Siehe auch: Personalausgaben

  • Personalbudget

    Monetäre Dimension der einer Verwaltungseinheit zur Verfügung stehenden Personalressourcen. Das - setzt sich zusammen aus dem zielzahl- und hochrechnungsbasierten Budget für den Kernbereich, das Ausbildungsbudget, den refinanzierten Mittelrahmen (Refinanzierung) und den Ausgaberahmen für sonstige Personalausgaben (sogenannte Nebentitel).
    Siehe auch: Beschäftigungsvorgaben , Beschäftigungszielzahl , Kernbereich , Nebentitel , Personalausgabenbudgetierung , Refinanzierung , Temporäre Projektmittel für Personal , Zielzahl

  • Personalentwicklungsprogramm (PEP)

    Das - enthält die mittelfristige Personal- und Personalausgabenplanung. Es wird im Zuge der Finanzplanung aktualisiert.
    Siehe auch: Beschäftigungszielzahl , Finanzplanung

  • Personalkosten

    - sind die Kosten für Gehälter und Löhne (Lohnkosten), Kosten für soziale Aufwendungen sowie Personalnebenkosten wie zum Beispiel Entgeltfortzahlungen oder Fortbildungsmaßnahmen.
    In der bremischen Kosten- und Leistungsrechnung werden nicht die tatsächlich entstandenen Kosten, sondern die durchschnittlichen - berücksichtigt.
    Siehe auch Kostenartenrechnung
    Siehe auch: Kosten- und Leistungsrechnung , Kostenarten , Kostenartenrechnung

  • Personalstruktur

    Personalstruktur
    Mit dem Begriff - wird die Zusammensetzung des Personals in Hinsicht auf soziostrukturelle und organisatorische Merkmale beschrieben. Beispiele für diese Merkmale sind: Alter, Geschlecht, Teilzeit, Schwerbehinderung, Personalgruppe.
    Im Rahmen des Produktgruppenhaushaltscontrollings sowie der jährlichen Berichterstattung wird über die Entwicklung dieser Merkmale berichtet. Basis für die Darstellung dieser Merkmale ist die Anzahl aller Anwesenden und Abwesenden (beurlaubten) Beschäftigten.
    Siehe auch: Beschäftigungsvorgaben , Produktgruppenhaushaltscontrolling

  • Planstelle

    - ist eine im Stellenplan (Teil des Haushaltsplans) nach Besoldungsgruppe und Amtsbezeichnung für planmäßige Beamtinnen/Beamte aufgeführte Stelle. - dürfen nur für Aufgaben eingerichtet werden, zu deren Wahrnehmung die Begründung eines Beamtenverhältnisses zulässig ist und die in der Regel Daueraufgaben sind.
    Siehe auch: Haushaltsplan , Ku-Vermerke (künftig umzuwandeln) , Kw-Vermerke (künftig wegfallend) , Stellenindex , Stellenplan , Stellenübersicht

  • Planungssicherheit (Planungsreserve)

    - ist eine Regelung im Haushaltsgesetz, nach der bis zum 15. Oktober eines jeden Jahres für den Gesamthaushalt bei den Ausgaben lediglich 95 % der Anschläge zur Verfügung stehen. Soweit bis zu diesem Zeitpunkt keine Haushaltsverschlechterungen vorliegen, werden die restlichen Mittel freigegeben; vergleiche Quotenmodell.
    Siehe auch: Bewirtschaftungsmaßnahmen , Haushaltsgesetz , Haushaltswirtschaftliche Sperre , Quotenmodell

  • Primärausgaben

    - sind Personalausgaben, konsumtive Ausgaben, Tilgungsausgaben an Verwaltungen und Investitionsausgaben; vergleiche auch Primärsaldo.
    Siehe auch: Primärsaldo

  • Primäreinnahmen

    - sind alle Einnahmen, bereinigt um die Erlöse aus der Veräußerung von Vermögen, um die Kreditaufnahme, haushaltstechnische Einnahmen aus Erstattungen und Verrechnungen sowie um Rücklagenentnahmen; vergleiche auch Primärsaldo.
    Siehe auch: Primärsaldo

  • Primärsaldo

    - ist der Saldo aus Primäreinnahmen und Primärausgaben.
    Siehe auch: Primärausgaben , Primäreinnahmen

  • Produkt

    - ist eine definierte und quantifizierte Leistung der Kosten- und Leistungsrechnung, die für eine output-orientierte Steuerung notwendig ist und der die für die Erbringung entstandenen Kosten zugeordnet werden (vergleiche auch Kostenträgerrechnung) oder über deren Erstellung ein Vertrag abgeschlossen werden kann; vergleiche auch Kontrakt.
    Siehe auch: Kontrakt , Kosten , Kosten- und Leistungsrechnung , Kostenträger , Kostenträgerrechnung

  • Produktbereich

    Ein - stellt eine strategische Informations-, Planungs- und Steuerungsebene für Senat und Haushalts- und Finanzausschuss dar. Der - ist die mittlere Gliederungsebene des Produktgruppenhaushalts.
    Die Finanzdaten zugeordneter Produktgruppen werden auf die Ebene des - aggregiert. Hinsichtlich der Personaldaten handelt es sich um eine übergeordnete Betrachtungsebene der zugeordneten Produktgruppen.
    Siehe auch: Anreizprinzip , Haushalts- und Finanzausschuss , Produktgruppe , Produktplan , Verantwortliche im Produktgruppenhaushalt , Produktgruppenhaushalt

  • Produktgruppe

    - ist die unterste Gliederungsebene im Produktgruppenhaushalt. Die - ist die Betrachtungsebene für das dezentrale Controlling durch die Ausschüsse und Deputationen.
    Siehe auch: Anreizprinzip , Bonus-Malus-System , Darlegungspflicht , Dispositiv , Kennzahlen , Produktbereich , Stellenplan , Verantwortliche im Produktgruppenhaushalt , Produktgruppenhaushalt

  • Produktgruppenhaushalt

    - ist der im Sinne von § 7a Landeshaushaltsordnung aufgestellte leistungsbezogene Haushalt der neben dem nach den allgemeinen Vorschriften des Haushaltsgrundsätzegesetz erstellten Haushaltsplan vorgelegt wird. Er ordnet den aufgabenbezogenen Budgets und Beschäftigungsvorgaben, Leistungsziele in Art und Umfang zu und gliedert sich in Produktpläne, Produktbereiche und Produktgruppen.
    Siehe auch: Budget , Haushaltsgesetz , Haushaltsgrundsätzegesetz , Haushaltsplan , Kennzahlen , Kernverwaltung , Produktbereich , Produktgruppe , Produktgruppenhaushaltscontrolling , Produktplan , Verantwortliche im Produktgruppenhaushalt

  • Produktgruppenhaushaltscontrolling

    - dient dem Ziel, auf Grundlage des Produktgruppenhaushalts, Entwicklungen zu erkennen und aufzugreifen, soweit diese von finanzieller, personalwirtschaftlicher oder leistungsbezogener Bedeutung sind. Im Falle von Abweichungen sind rechtzeitig Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten und Vorschläge zur Einhaltung des Budgetrahmens, der Personalziele und der Leistungsziele aufzuzeigen. Dem Senat und dem Haushalts- und Finanzausschuss werden periodisch Berichte vorgelegt.
    Siehe auch: Personalstruktur , Haushalts- und Finanzausschuss , Produktgruppenhaushalt

  • Produktplan

    - ist die Steuerungs-, Aggregations- und Ausgleichsebene, auf der die Finanz- und Personaldaten der zugeordneten Produktbereiche als oberste Gliederungsebene im Produktgruppenhaushalt zusammengefasst dargestellt werden. Im - wird die fachpolitische Grundausrichtung bestimmt und die Koordination der Fach-, Personal- und Leistungsziele der zugeordneten Produktbereiche vorgenommen. Auf der Ebene des - sollen die wesentlichen und interessanten Informationen (unter anderem politische Ziele aus der Koalitionsvereinbarung oder aus Bürgerschafts- und Senatsbeschlüssen) in komprimierter Form auf ein bis zwei Seiten als Grundlage für die politische Diskussion zur Verfügung gestellt werden.
    Siehe auch: Anreizprinzip , Liquiditätssteuerung , Produktbereich , Quotenmodell , Rücklagen , Verantwortliche im Produktgruppenhaushalt , Produktgruppenhaushalt

  • Progressionsvorbehalt

    Der Progressionsvorbehalt bezeichnet den Vorgang, der dazu führt dass gewisse steuerfreie Einkünfte den Steuersatz erhöhen können und somit mittelbar zu einer höheren Steuer führen. Dem Progressionsvorbehalt unterliegen z.B. das Elterngeld und Lohnersatzleistungen wie das Arbeitslosengeld 1.

  • Public Corporate Governance Codex

    Der - des Landes und der Stadtgemeinde Bremen basiert auf dem Deutschen Corporate Governance Kodex für Kapitalgesellschaften und soll dazu dienen,
    [LISTE einen kontinuierlichen Prozess zur Verbesserung der Unternehmensführung in den bremischen Beteiligungen herbeizuführen,
    ;die Transparenz der Beteiligungsgesellschaften zu erhöhen und durch mehr Öffentlichkeit und Nachprüfbarkeit das Vertrauen in Entscheidungen aus Verwaltung und Politik zu erhöhen,
    ;einen Standard für das Zusammenwirken von Gesellschaftern, Aufsichtsrat und Geschäftsführung festzulegen und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess einzutreten.]

  • Public Private Partnership (PPP)

    -, auch Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP), ist die Mobilisierung privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufgaben. Im weiteren Sinn steht der Begriff auch für andere Arten des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. - geht in vielen Fällen mit einer Teil-Privatisierung von öffentlichen Aufgaben einher.

  • PuMa

    - ist die Abkürzung für "Personalverwaltung und -management". Es handelt sich um ein integriertes Datenbanksystem zur Unterstützung der Personalverantwortlichen und des Personalcontrollings. In - werden die Daten der Gehaltsabrechnung, des Haushalts- und Rechnungswesens und der Stellenverwaltung zusammengeführt. Das Programm PuMaOnline bildet die Grundlage der Personalverwaltung in den dezentralen Personalbüros.

  • Quotenmodell

    Instrument zur Feststellung der individuell je Produktplan vorzuhaltenden Planungssicherheit. Das bremische Quotenmodell differenziert nach Verpflichtungsgraden mit insgesamt neun Kategorien, die mit unterschiedlicher Gewichtung in die Berechnung der dezentralen Planungssicherheit eingehen.
    Siehe auch: Planungssicherheit (Planungsreserve) , Produktplan , Verpflichtungsgrad

  • Rücklagen

    A)- sind außerhalb des Haushalts überjährig verfügbare Mittel, die für allgemeine oder konkret festgelegte Zwecke des Gesamthaushalts oder der Produktpläne gebildet werden. Bei den - handelt es sich nicht um angelegte Barbestände, so dass die Verwendung von Rücklagen nur unter Beachtung der Liquiditätssteuerung möglich ist,

    B)- sind in der Vermögensrechnung ausgewiesener Bestandteil des Eigenkapitals. Es wird zwischen Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen unterschieden: Kapitalrücklagen werden nicht aus erwirtschafteten Gewinnen, sondern aus Zuzahlungen/Sacheinlagen der Anteilseigner gebildet. Einstellungen in die Kapitalrücklage erfolgen ergebnisneutral. Gewinnrücklagen ergeben sich aus zurückbehaltenen Überschüssen in der Erfolgsrechnung.
    Siehe auch: Vermögensrechnung , Besondere Finanzierungsvorgänge , Eigenkapital , Erfolgsrechnung , Finanzierungssaldo , Haushaltsrechnung , Liquidität , Liquiditätssteuerung , Produktplan , Refinanzierung

  • Rückstellung

    - ist in der doppelten Buchführung eine Berücksichtigung von zukünftigem
    Aufwand, dessen Eintreten dem Grunde oder der Höhe nach noch nicht sicher ist und der in der abzuschließenden Rechnungsperiode verursacht wurde.
    Siehe auch: Aufwand , Doppelte Buchführung in Konten (Doppik) , Refinanzierung

  • Realsplitting

    Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten können bis zu einem Höchstbetrag von 13.805,- € jährlich als Sonderausgaben abgesetzt werden. Diesen Vorgang nennt man Realssplitting. Voraussetzung dafür ist, dass der Empfänger der Zahlungen zustimmt, da sie dort als sonstige Einkünfte versteuert werden müssen.

  • Rechnungsabgrenzung

    - ist die periodengerechte Abgrenzung von Zahlungen. In Abweichung von den tatsächlichen Zahlungsströmen wird der Ertrag beziehungsweise der Aufwand den verursachungsgerechten Perioden zugeordnet.
    Siehe auch: Aufwand , Ertrag

  • Rechnungsprüfungsausschuss

    Der - ist ein von der Bremischen Bürgerschaft eingesetzter Ausschuss, der die Haushaltsrechnungen unter Berücksichtigung der Berichte des Rechnungshofs sowie die Rechnungen des Rechnungshofs prüft. Der - erstattet gegenüber der Bürgerschaft Bericht und überwacht die Umsetzung seiner Beschlüsse .
    Die Haushaltsrechnungen, die Berichte des Rechnungshofs und die Mitteilungen des Senats aufgrund der Berichte des Rechnungsprüfungsausschusses sind vom Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft dem - nach Druck der Vorlage unmittelbar zuzuleiten.

  • Refinanzierung

    - drückt aus, dass einer Verwaltungseinheit zusätzliche, in der Regel zeitlich befristete Ressourcen zur Verfügung stehen.
    Im Personalbereich kann durch - zum Beispiel über die Beschäftigungszielzahl hinaus Personal eingesetzt werden. Dies können Drittmittel, Mittel aus Rücklagen oder Rückstellungen sowie aus zweckgebundenen allgemeinen Einnahmen, Umlagefinanzierungen oder unterjährigen Mittelumschichtungen sein.
    Siehe auch: Beschäftigungszielzahl , Drittmittel , Kernverwaltung , Personalbudget , Rücklagen , Rückstellung , Versorgungszuschlag

  • Rentenbezugsmitteilung

    Die Rentenbezugsmitteilung ist die in Deutschland seit 2005 gemäß § 22a EStG gesetzlich vorgeschriebene Übermittlung von Rentendaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Mitteilungspflichtig sind die Träger der Gesetzlichen Rentenversicherung, der Gesamtverband der landwirtschaftlichen Alterskassen, die berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die Pensionskassen, die Pensionsfonds, die Versicherungsunternehmen, die Anbieter von Riester-Produkten und die Anbieter von Basisrenten. Inhalte der Mitteilung sind Angaben zur Person des Rentenempfängers einschließlich der Steuer-Identifikationsnummer, der Rentenbetrag, die Rechtsgrundlage für die Besteuerung und der Zeitraum, in dem Renten bezogen werden. Zweck der Rentenbezugsmitteilung ist es, die Besteuerung der Leibrenten sicherzustellen

  • Ressourcenverantwortung

    - ist die Verantwortung für die Einhaltung des Budgets (personelle und finanzielle Mittel, Personalverantwortung und so weiter.)
    Siehe auch: Budget

  • Reste

    vergleiche Ausgaberest beziehungsweise Haushaltsrest.
    Siehe auch: Ausgaberest , Haushaltsrest

  • Ruhelohn

    - ist eine zusätzliche Altersversorgung, auf die arbeiterrentenversicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer (vorwiegend Arbeiter), deren Beschäftigungsverhältnis vor dem 01. März 2007 begründet worden ist, einen gesetzlichen Anspruch besitzen.


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